Navigationsmenüs (Musterschule)

Nachrichten

Zurück

01. Dezember 2018

Margret Neteler geht in den Ruhestand

Nach 42 Jahren verabschiedet sich Margret Neteler in den Ruhestand

Am vergangenen Freitag verabschiedete das Kollegium der Oberschule Marienschule Cloppenburg Margret Neteler in den Ruhestand. Die engagierte Kollegin war in den Fächern Kunst, Textiles Gestalten, Hauswirtschaft und im Profil Gesundheit und Soziales über 42 Jahre im kirchlichen Schuldienst tätig.

Nach der Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschaftsleiterin in Meppen trat die gebürtige Lohnerin im August 1975 in den Schuldienst ein. Zunächst war M. Neteler für ein Jahr bis Sommer 1976 an einer Realschule in Bad Harzburg tätig, bevor sie wieder ins Südoldenburger Münsterland zurückkehrte, wo sie ihre Heimat in Visbek fand. 1976 nahm sie als Lehrkraft an der Liebfrauenschule in Vechta ihre Tätigkeit auf. Einmal pro Woche fuhr die junge Pädagogin nach Cloppenburg, um dort an der Liebfrauenschule das Fach Hauswirtschaft zu unterrichten bevor sie 1978 dann ganz dorthin wechselte und Hauswirtschaft bis zur Trennung der Schulformen Gymnasium und Realschule unterrichtete. Margret Neteler verblieb an der Realschule aus der dann die heutige Oberschule Marienschule erwachsen ist und hat Generationen von Schülern in Hauswirtschaft, Kunst und Textilem Gestalten unterrichtet. Vor einigen Jahren kam dann das Profilfach „Gesundheit und Soziales“ hinzu.

Die Pädagogin zeigte sich immer Neuerungen gegenüber sehr aufgeschlossen, nahm an zahlreichen Fortbildungen teil, deren Inhalt und Wissen sie im Unterricht umsetzte. Auch vor der Übernahme einer Fachleitung schreckte sie nicht zurück und übte über Jahre diese Aufgabe in Hauswirtschaft und Kunst aus. Ihre Leidenschaft zur Kunst entfaltete M. Neteler auch in der jahrelangen liebevollen Gestaltung der Einladungs- und Entlasskarten. Hier wurde nichts kopiert, sondern eine jede Karte war sozusagen ein Unikat. 2004 war ein kollegiales Gespräch der Anlass zur Erstellung einer Abschlusskarte à la Hundertwasser gewesen. In den Folgejahren wurden die aufwendig gestalteten Karten zu einem Aushängeschild der Schule und waren im Rahmen der Abschlussvorbereitungen nicht mehr wegzudenken. Egal wie groß oder klein die Kurse sein mochten, der Kunstlehrerin fiel immer eine besondere Idee ein, die sie dann mit ihren Schülern umsetzte. An kreativen Ideen fehlte es M. Neteler nie. So können wir M. Neteler auch als geistige Urheberin unseres heutigen Schullogos sehen. Sie zeichnete ebenfalls den Entwurf dazu.

Ihre Schülerinnen und Schüler ermunterte sie regelmäßig, an zahlreichen Wettbewerben teilzunehmen, begleitete sie dabei und fuhr sogar mit zu Preisverleihungen wie z.B. nach Hannover.

Ihren Kollegen wird die rüstige allseits geschätzte Rentnerin allerdings fehlen. Sie hatte stets ein offenes Ohr für jeden und stand mit Rat und Tat zur Seite. Lange Jahre sorgte M. Neteler auch dafür, dass gerade in der Adventszeit die Schule festlich geschmückt wurde.

Oberschuldirektorinstellvertreterin Simone Hegger-Flatken würdigte die Pädagogin als eine hervorragende, akribisch arbeitende und absolut zuverlässige Lehrkraft, die nun in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Die heute 63-jährige Fachkollegin war bei Schülern und Kollegen gleichermaßen beliebt und wurde von allen respektiert. Für die Zukunft wünscht die Schulgemeinschaft ihr alles Gute.