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119 Schüler/innen proben den Berufsalltag

Praktikum JG9_1Auch in diesem Jahr hatten die 119 Schüler und Schülerinnen der vier neunten Klassen der Oberschule Marienschule Cloppenburg vom Standort Wallgärten wieder einmal die Möglichkeit, für gut zwei Wochen die Arbeitswelt zu „testen“ und dabei Einblicke in den teilweise doch recht anstrengenden Berufsalltag zu gewinnen. Im Großen und Ganzen waren die Jugendlichen mit ihren selbst gesuchten Praktikumsplätzen, die sich hauptsächlich auf den Bereich Cloppenburg und die umliegenden Gemeinden beschränkten, sehr zufrieden und empfanden diese Auszeit als eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag

. Teilweise mussten die Schüler/innen aber auch die Erfahrung machen, dass so ein Arbeitstag recht lang und auch körperlich anstrengend sein kann. Dennoch werteten sie das Praktikum äußerst positiv. Auch die Betriebe waren mit dem Engagement und der Lernbereitschaft der Schüler/innen sehr zufrieden.

Wünschenswert wäre es, wenn die Betriebe den Jugendlichen aufgrund einer erfolgreichen Praktikumstätigkeit einen Ausbildungsplatz in Aussicht stellen würden bzw. dabei beratend helfen könnten. Persönliche Werteinstellungen wie Ausdauer, Sorgfalt, Leistungsbereitschaft, Kreativität, Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein sind auch heute noch neben einem guten Zeugnis wichtige Voraussetzungen zur Qualifikation für den Arbeitsmarkt. Hinzu kommt mehr denn je die Bereitschaft der „neuen“ jungen Arbeitnehmer, Flexibilität und Mobilität zu demonstrieren sowie der Wille, auch einen Teil der Freizeit für Aus- und Weiterbildung zur Spezialisierung des Berufes zu opfern. Außerdem ist es heute wichtig, nicht nur an seinem Traumjob festzuhalten, sondern auch hier auf Alternativen einzugehen.

Das Betriebspraktikum wurde bereits ausführlich im Unterrichtsfach Wirtschaft vorbereitet. Dabei wurden den Jugendlichen umfangreiche Informationen gegeben, die sie auf die neue Situation „Arbeitsplatz“ einstimmen sollten. Aber auch die Schüler/innen hatten sich selber sehr gut auf ihren Praktikumsplatz vorbereitet und umfangreich informiert.

Die Einsatzgebiete der Praktikanten betrafen fast alle Bereiche von A-Z des wirtschaftlichen Lebens wie z.B. im Verwaltungsbereich, in Kindergärten, im Krankenhaus sowie im Bereich Handel/Industrie, bei der Polizei, der Bundeswehr, in der Landwirtschaft usw. Andere Schüler/innen wiederum wollten in einen Handwerksberuf hinein schnuppern.

Nach den zur Erholung anstehenden Osterferien werden die Jugendlichen die Erfahrungen des Praktikums mit ihren betreuenden Lehrkräften auswerten. Jeder Schüler muss seine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke zudem auch in einem eigens geschriebenen Praktikumsbericht darstellen.

Abschließend kann man sagen, dass solch eine Unterbrechung des Schulalltages und der- wenn auch kurze -Einblick in das Berufsleben äußerst sinnvoll und durchaus wünschenswert sind. So können die Jugendlichen auch testen, ob ihre Vorstellung des gewünschten Berufes auch mit der Realität übereinstimmt bzw. ob sie sich doch zwecks der anstehenden Berufswahl neuorientieren sollten.

 

Foto: Felix Weßjohann in seinem selbst gewählten Praktikumsbetrieb bei der Firma Zahntechnik Galeotti

 

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