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Stadtradeln 2017

 Fahrradfahren macht Spaß und schont die Umwelt

In diesem Jahr machte die Marienschule erstmalig beim Stadtradeln in Cloppenburg mit. Über neun Klassen hatten sich angemeldet und somit waren wir stärkste teilnehmende Schule. Gleich drei Klassen belegten die Siegerplätze. So gewann die 10bR Kinogutscheine, die 9aR eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Derby Cycle und die 7cR einen Eisgutschein.

Am 19.06.2017 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9aR mit ihrem Klassenlehrer T. Burrichter-Cloer zu Fuß zu Derby Cycle, um dort das Werk zu besichtigen. Die Jugendlichen konnten sowohl Handarbeit als auch Maschinenarbeit sehen, das Lager begutachten, die Verpackung und die Fahrradteststrecke bewundern. Neben den verschiedensten Fahrrädern durften sie auch unterschiedliche Rahmenkonstruktionen (Aluminium oder Carbon) in den Händen halten.

Klassenlehrertag 2017

Am Montag vor den Sommerferien war Klassenlehrertag. Die eine Gruppe fuhr mit dem Fahrrad nach Dwergte, andere fuhren nach Bremerhaven ins Klimahaus und machten anschließend eine Hafenrundfahrt, wiederum andere Schüler gingen ins Museumsdorf. Der Jahrgang 5 fuhr geschlossen nach Alhorn. Ein Highlight der besonderen Art war das Geocatching. Die Klasse 7b war während des Klassenlehrertages unter Leitung von Herrn Planteur, Herrn Middelbeck und Frau Von der Ecken in den Bührener Tannen auf Schatzsuche gegangen. Mit Hilfe von GPS-Trackern traten die Schüler in sechs Gruppen gegeneinander an. Es galt, möglichst schnell verschiedene Wegpunkte zu finden und die an ihnen befestigten Rätsel zu lösen.


 

Verabschiedung des Jahrgangs 10

"Der Zukunft ein Fenster öffnen"



Am vergangenen Mittwoch war es wieder einmal soweit. Die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 9H und10H/R der Oberschule Marienschule feierten ihren traditionellen Abschlussstreich. In diesem Jahr spielte sich der Streich auf dem Sportplatz des Schulgeländes ab. Kurz nach dem 8.00 Uhr Gongschlag präsentierten die Jugendlichen ihren jüngeren Mitschülern bei sommerlichem Wetter ein gut geplantes und kurzweiliges Programm, bei dem der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Natürlich war auch eine Bühne aufgebaut worden, auf der sich Lehrer und Schüler bei kleinen Spielchen messen konnten. Wettessen, Liederquiz, schminken und dance battle standen auf dem Programm. Durch die gut 90-minütige Aufführung führten zwei Jungen, während im Hintergrund ein Technikteam arbeitete.
Zwei große aufgeblasene Ballons wurden in die Zuschauermenge mit der Bitte geworfen, diese möglichst lang in der Luft zu halten. Gerne machten die jüngeren Klassen mit.

Gegen Ende der Veranstaltung begaben sich alle Abschlussklässler/innen auf die 12m lange Bühne und sangen noch ein Lied.

Am darauffolgenden Donnerstag verabschiedete die Oberschule Marienschule in einem feierlichen Rahmen 112 Schülerinnen und Schüler aus den Bereichen der Haupt- und Realschule., von denen insgesamt 72 % den erweiterten Sekundarabschluss I erhielten, der zum Besuch einer weiterführenden Schule im Sekundarbereich II, sprich Gymnasium, berechtigt. Von den 18 Jugendlichen der Klasse 9 der Hauptschule werden 12 Schülerinnen und Schüler in die Klasse 10 wechseln.

Eingeleitet wurde die Abschlussfeier mit einem Festgottesdienst in der St. Josef-Kirche, den die Abschlussschüler gemeinsam mit Frau Thoben, Frau Lübbehüsen und Frau Middelbeck gestaltet hatten. Leitgedanke des Abschlussgottesdienstes und der anschließenden Feier in der Mensa der Schule war das Motto „Der Zukunft ein Fenster öffnen.“

Aus diesem Grunde war auf den unter Anleitung von Kunstlehrerin Margret Neteler selbst gebastelten wunderschönen Einladungskarten an Eltern, Kollegen und Gäste sowie auf dem Programm für den Entlassgottesdienst auch ein weit geöffnetes Fenster zu sehen.

Kaplan Thorsten Brüggemann, der in diesem Jahr letztmalig die Entlassfeier der Marienschule begleitete, begrüßte alle Anwesenden aufs Herzlichste und griff sofort das Motto auf. Die St.Josef-Kirche hat ja nun eine Menge Fenster, so der Geistliche, und diese sollen Licht bzw. Sonne in den Raum lassen. Dieses Licht ist Gottes Licht und Liebe, die wir auch in unserem Leben durchscheinen lassen wollen.

Schülersprecherin Anne Kirchberg fügte hinzu, heute haben wir ein neues Fenster geöffnet. Wir blicken jetzt in die Zukunft, während wir von der anderen Seite des Fensters auf unsere Schulzeit zurückblicken können.

In seiner Ansprache sagte Kaplan Brüggemann, dass ihm bei den Vorbereitungen zur Predigt dieses Gottesdienstes drei Stichworte eingefallen seien, welche er ein wenig erläutern wolle. Zunächst nannte er den aus dem Ruhrgebiet typischen Begriff „Hömma“. Auf Hochdeutsch so wie „hör mal“. Dazu lehnte er sich aus dem eigens für diesen Gottesdienst im Altarraum aufgebauten Fenster und erklärte, dass sich die älteren Frauen früher in seiner Heimat häufig aus dem Fenster lehnten und schauten, was in der Welt passierte. Dieses Verhalten drücke Neugierde aus, nichts verpassen zu wollen. Er ermunterte die Jugendlichen auch neu gierig zu sein und sich weiter zu entwickeln. Den Eltern zugewandt bat er um Verständnis, die Jugendlichen neugierig in die Welt schauen zu lassen.

Den zweiten Begriff hatte der Geistliche der italienischen Sprache entnommen. Aggiornamento bedeutet soviel wie „im heute stehen“. Damit meinte er, die Fenster zu öffnen, um frische Luft auch im übertragenden Sinne hereinzulassen, die Gegenwart zu genießen und die Gesellschaft lebendig zu halten.

Als letzten Begriff nannte T. Brüggemann „Pfingsten“, auch als der Geburtstag der Kirche bezeichnet. Die Jünger hatten damals Angst gehabt, sich versteckt, die Fenster verschlossen. Durch den heiligen Geist wurde ihnen diese Angst genommen und sie öffneten wieder der Welt die Fenster. Mit diesen drei Wünschen, so endete der Geistliche, lasst euch senden in die Welt. Denkt immer daran, ihr seid nicht allein. Eure Eltern und Gott sind immer bei euch. Findet Vertrauen und lasst es euch nicht zerstören in dieser ach so unruhigen Welt. Gott ist unter uns und er begleitet euch.

Im weiteren Verlauf der Messe überreichten die drei Klassenlehrerinnen und der Klassenlehrer ihren Schützlingen Glückwunschkarten passend zum Motto als Erinnerung an diesen bedeutenden Tag. Als Schlusslied sang dann traditionell das gesamte Lehrerkollegium für die Schülerinnen und Schüler das irische Segenslied „Möge die Straße…“ Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst neben der Orgel vom Bläserkreis und der Schola der Schule.

Danach ging es zur Mensa der Marienschule, wo bereits ein Imbiss, um den sich Elisabeth Evers und Irmgard Lüske gemeinsam mit Schülern gekümmert hatten, auf die Gäste wartete.

Das anschließende Festprogramm in der Mensa begann dann mit einer musikalischen Darbietung von Theresa-Isabell Weber am Klavier.

Oberschuldirektorin Christine Döpke begrüßte alle Anwesenden und freute sich über die zahlreichen Gäste. Neben den Ehrengästen Kaplan Brüggemann, Schulrat H. Blömer, der ehemaligen Schulleiterin des Hauptschulstandortes Doris Lorenz und der Schulelternratsvorsitzenden Sandra Behrens-Jacobsen waren auch Großeltern und Geschwister gekommen.

Des Weiteren beglückwünschte sie die Jugendlichen zu ihren erfolgreichen Abschlüssen und dankte für den gelungenen Streich. C. Döpke sprach von einer toll organisierten und witzigen Veranstaltung. Auf das Motto bezogen, fragte sich die Pädagogin, wann sie ein Fenster öffnen würde. Dieses mache sie, wenn sie sich etwas Gutes tun wolle, Energie tanken müsse oder neue Ein- bzw. Ausblicke erhalten wolle. Ihr, so fuhr sie fort, habt während der Schulzeit schon viele kleine Fenster geöffnet und erinnerte dabei an viele Ereignisse von der Berufsorientierung bis hin zur Romfahrt. Je älter der Mensch wird, umso größer wird auch sein Bedürfnis, weitere neue Fenster zu öffnen. Dabei wünschte die Oberschuldirektorin sich, dass die Jugendlichen stets die richtigen Fenster öffnen mögen, um ein erfülltes und zufriedenes Leben zu führen.

Nach einem Dixi-Medley der schuleigenen Band „Marienblech“ unter Leitung von R. Kettmann beglückwünschte Sandra Behrens-Jacobsen die Schüler. Sie sprach nicht nur als Elternvertreterin, sondern auch als beteiligte Mutter. Auch sie erinnerte an viele besondere Momente und Erlebnisse der vergangenen Schulzeit und dankte besonders den Lehrern für deren Ausdauer, Kraft und Energie, Toleranz und Unnachgiebigkeit auf diesem Weg. Weiterhin fügte sie hinzu, auch wenn ihr ab morgen getrennte Wege geht, habt ihr auch in Zukunft ein Stück gemeinsame Vergangenheit. Ihrer Ansicht nach hat die Zeit an der Marienschule die besten Voraussetzungen geschaffen, um der Zukunft ein neues Fenster zu öffnen.

Nach einer weiteren musikalischen Darbietung des „Marienblechs“ trat Anne Kirchberg als Schulsprecherin ans Rednerpult. „Wir haben unseren Abschluss“ begann sie stolz. Zehn Jahre haben wir auf diesen Augenblick hingearbeitet. Nun, wird ein neues Fenster geöffnet. In den letzten fünf Jahren, so stellte die Schülerin fest, sind wir zu einer starken Gemeinschaft zusammengewachsen, mit Höhen, Tiefen und Trauer. Heute, schließen wir dieses Fenster, öffnen ein neues Fenster und wagen damit einen Schritt in die Zukunft. Dabei wünschte sie ihren Mitschülern viel Glück, Freude und Erfolg. Sie dankte aber auch den Eltern und Lehrern für deren Unterstützung und Geduld.

Danach folgten zwei Sketche aus dem Schulleben, aufgeführt von der Theater-AG unter Leitung von Werner Bierek. Am Ende dieser Vorstellung bedankte sich Charlotte Behrens im Namen der Theater -AG bei W. Bierek mit einer großen Collage für die geleistete Unterstützung.

Auch die Schüler und Schülerinnen bedankten sich mit Präsenten bei ihren Klassenlehrern.

Daraufhin folgte dann die Zeugnisausgabe.

Danach wurden verschiedene Auszeichnungen vergeben. Zunächst erhielten die Klassenbesten ein Präsent. Dieses waren Fritz Müller aus der 9aH (Note 1,9), Jan-Hendrik Sommer und Anne Kirchberg aus der 10aR (beide Notendurchschnitt 1,6), David Lint und Firat Cicek aus der 10bR (Notendurchschnitt 1,8) und Sarah Thoben aus der 10 cR mit einem Durchschnitt von 1,64.

Damit standen Jan-Hendrik Sommer und Anne Kirchberg mit dem Notendurchschnitt 1,60 auch als jahrgangsbeste Schüler/in fest.

Der diesjährige Bischofspreis, eine Chagallbibel, der von unserem Weihbischof Wilfried Theising für herausragendes soziales Verhalten ausgelobt wird, ging an die Schülerinnen Jessica Haakmann und Jessica Müller, beide aus der 10 cR.

Der MT-Preis, ein Tablett mit einem Jahresonline-Abo der MT, wurde für den Hauptschulbereich an Nicole Dering und im Realschulbereich an Jan-Hendrik Sommer für besonderes Engagement verliehen.

Letztendlich zeichnete Oberschuldirektorin C. Döpke noch eine Gruppe junger Männer aus, die gezeigt haben, „dass man auch beim Zocken mit Geld an die Umwelt denken kann.“ Diese Gruppe hatte beim Börsenspiel den Nachhaltigkeitspreis gewonnen und damit für die Schule ein Preisgeld von 250,--€ erwirtschaftet. Dazu gehörten Jannes Coldehoff, Jan Tomann, Michael Rempe, Bastian Spils, Fabian Meyer und Michel Green.

Zum Abschluss der Veranstaltung kamen alle Jugendlichen auf die Bühne und sangen das Lied „Das kann uns keiner nehmen“ von Revolverheld. Der abendliche Ball fand in der Münsterlandhalle statt und die gute Stimmung sorgte auch hier für einen unvergesslichen Tag.

 

Modernisierung des Kreuzes

Das sich am Rande des Sportplatzes befindende Kreuz soll modernisiert werden. Errichtet wurde es im Rahmen einer Projektwoche von W. Oehl mit Schülern. Nun bekommt es einen neuen Anstrich von F. Preisner und Schülerinnen.

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