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Unfallopfer berichtet:


Polizist, Notärztin und Unfallopfer zu Gast in der Schule

Zum wiederholten Male waren Verkehrssicherheitsberater Achim Wach von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, die Notärztin Almut Opolka und das Unfallopfer Michaela Meyer zu Gast bei den 10. Klassen der Oberschule Marienschule in Cloppenburg.

Michaela Meyer war im Jahre 2001 mit ihrem Freund nach einem Diskothekenbesuch in einen schweren Verkehrsunfall im Landkreis verwickelt, welcher ihr ganzes Leben verändern sollte. Seitdem hat die junge Frau sich diversen Operationen unterziehen müssen und ist noch immer an den Rollstuhl gebunden.  Mit Spezialschuhen kann sie kurze Wegstücke gehen. Sie berichtete den Schülern sehr eindrucksvoll, wie der Unfall ihr Leben verändert hat.

 

 

Achim Wach, von der Polizeidienststelle Cloppenburg/Vechta, hält die Aufklärung durch ein betroffenes Unfallopfer für eine realistische Ergänzung in der Präventionsarbeit, da M. Meyer das verkörpert, was der Polizeibeamte sonst nur in Form von Zahlenmaterial vermitteln kann.  M. Meyer erzeugt durch ihren persönlichen Auftritt und ihr Schicksal Betroffenheit, da die Jugendlichen sich mit ihr auch identifizieren können von verschiedenen Unfällen aus der Praxis zu berichten,

 

Auch A. Opolka macht diese Form der Aufklärung bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich, weil sie hofft, dadurch bei den Jugendlichen ein höheres Verantwortungsbewusstsein zu erreichen. Dafür wurde sie jüngst in Berlin mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Joachim Gauck ausgezeichnet.

 

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