Aktuelle Seite: Start > Realschulzweig > Fächer / Aktionen > Darstellendes Spiel

Uncategorised

"Gretchen reloaded"

„Gretchen reloaded“- Ein Theaterstück über Teenagerschwangerschaft

Die Theaterpädagogin Sonni Maier gastierte bereits zum zweiten Mal mit ihrem Solostück "Gretchen reloaded" am vergangenen Freitag an unserer Schule. Aufgeführt wurde es für den Jahrgang 10 der Oberschule und für das benachbarte Gymnasium. Ziel ist es, Jugendliche für das Thema „ungewollte Schwangerschaft“ zu sensibilisieren, sie aufzuklären und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität zu animieren. Bereits im Unterricht bereiteten die Religionslehrer der 10. Klassen die Schülerinnen und Schüler auf das Stück vor. Dabei wurden sie von Angelika Czipull und Martina Hingst von der Beratungsstelle "Donum vitae" tatkräftig unterstützt.

Zur Handlung: Als das Licht im Saal erlischt, ertönt aus den Lautsprechern eine verstellte Melodie des Kinderliedes "Hänschen klein" und endet mit dem Schrei eines Babys. Plötzlich öffnet sich eine Tür und ein junges Mädchen stolpert auf die Bühne und schockiert im allerersten Moment die Zuschauer. Orientierungslos und verschwitzt irrt „Jenny“, gespielt von Sonni Maier, über die Bühne. Die Baby-Schreie im Hintergrund verraten, was kurz davor geschehen ist: Das Mädchen hat alleine eine Geburt durchgestanden. 

Es ist ein schrecklicher Anblick, den die Zuschauer im ersten Moment zu sehen bekamen. Denn die körperlich schmerzlichen Erfahrungen, die die Protagonistin wohl im Vorfeld erlebt hat, paaren sich mit kindlicher Naivität. Hier hat die Autorin das „Gretchen“ aus Goethes Faust zur Hauptfigur werden lassen - mehr hat das Stück jedoch mit dem Theaterklassiker nicht gemein. Der erste Schritt von Jenny geht zu ihrem Kuschelhasen, dem erst einmal erklärt wird: „Es ist nichts passiert!“ Verdrängung ist das Rezept der 13-jährigen Jenny, die das schreiende Baby im Nachbarzimmer nicht hören will und sich deshalb mit Spielen ablenkt. Denn während das Neugeborene im Hinterzimmer weint, spielt die junge Mutter mit ihrem Hasen ausgedehnt Verstecken - zu lange für den Zuschauer, der mit der kindlichen Naivität und Verdrängung von "Jenny" regelrecht gequält wird.
Auch die kurze Freude über das Kind ist nicht von langer Dauer. Vater Heinrich will von dem Kind nichts wissen, weist die Anrufe immer wieder ab und hört noch nicht mal den Satz der jungen Mutter: „Du bist jetzt Papa.“

Die Nachricht des Stückes wird schon in der ersten Viertelstunde deutlich: Ein Kind, ist ungewollt schwanger geworden - eine Warnung vor unbedachtem Sex. Doch Schauspielerin und Autorin Sonni Maier setzte in der zweiten Hälfte des Stückes noch einen drauf.
Erst nach und nach eröffnet sich die ganze Geschichte des 13-iährigen Mädchens, die einige Monate zuvor noch in einer heilen Kinderwelt aufgehoben war. Neugierig wurde sie, als sie dann in einem „Chartroom“ ihren Gesprächspartner „Dreamboy17“' traf. Er sei so verständnisvoll und nett gewesen. „Mit ihm konnte ich über alles reden. Und er sagte ich sei hübsch.“ Die Wahrheit über den Chatpartner „Dreamboy17“ löste jedoch ein Raunen im Zuschauerraum aus: „Dreamboy17 war gar nicht 17, sondern 42 und hieß Heinrich." Schon wurde die Geschichte auf eine andere Ebene gehoben. Das Mädchen verliebte sich in den zweifachen Familienvater. Der gab Jenny das Gefühl, sie wirklich zu lieben. „Er schenkte mir eine Diddl-Maus und ein durchsichtiges Träger-Top und sagte, ich würde damit sexy aussehen." Auch sein weiches Bett im Schlafzimmer durfte sie mit ihm ausprobieren. Die Schwangerschaft habe Heinrich immer abgelehnt, doch Jenny verwarf den Wunsch nach einer kleinen Familie mit ihrer großen Liebe nicht und behielt das Kind.
Während die 13-jährige den Werdegang ihrer, zumal verschleierten, Schwangerschaft erzählte, bohrte sich immer wieder das Schreien des Neugeborenen in den Raum und in den Kopf der Protagonistin, die letztlich kurz davor ist, das Kind zu töten und damit alles ungeschehen zu machen und zurückzukehren, in ihre Kinderwelt: „Ich bin doch nur ein einfaches Mädchen.“ Doch es trifft nur den Kuschelhasen, der fast mit einem Küchenmesser erstochen wird. (Quelle: Pressemappe Gretchen reloaded von Sonni Maier)


Sonni Maier hat sich dieses Theaterstück mit einer Mission zur Lebensaufgabe gemacht. Sie versucht, die Zuschauer wachzurütteln und für Missstände, sei es politisch oder sozial, zu sensibilisieren. Die Schüler/innen hingegen waren während der Aufführung mucksmäuschenstill und sichtlich geschockt. Vielen sah man an, wie ihnen diese Thematik sozusagen „unter die Haut“ gegangen war. Um die Jugendlichen aber mit diesem Gefühl  nicht allein zu lassen, kommen Angelika Czipull und Martina Hingst in den kommenden Tagen mit vielen informativen Broschüren zur Nachbereitung für je zwei Stunden in die einzelnen Klassen.
 
Bild: Archiv Marienschule

Marienschule nimmt am Wettbewerb Diercke WISSEN 2016 teil

Bester Geographieschüler gesucht: Hannes Krogmann muss nur noch zwei Hürden überwinden

 

Auch in diesem Jahr haben Klassen der Jahrgänge 5-10 der Oberschule Marienschule Cloppenburg unter Leitung von Erdkundelehrerin Marianne Niehaus an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb teilgenommen. Hannes Krogmann setzte sich dabei gegen eine Konkurrenz von 18 Klassensiegern durch und qualifizierte sich so für den Landesentscheid Ende März in Niedersachsen. Damit nähert er sich der Chance, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden. Durch den Landessieg würde der Jugendliche sich einen Platz im großen Finale von Diercke WISSEN am 11.Juni 2016 in Braunschweig sichern, wo dann die besten Geographieschüler/innen Deutschlands gegeneinander antreten. Oberschuldirektorin Christine Döpke gratulierte allen Siegern und überreichte dem Schulsieger ein Buchpräsent.

Diercke WISSEN ist mit rund 310.0000 Teilnehmern Deutschlands größter Geographiewettbewerb und in jedem Jahr eine gefragte Veranstaltung für die Schulen in Deutschland und deutsche Schulen im Ausland. Der Wettbewerb selber umfasst max. vier Runden. Im Januar traten die einzelnen Schüler in ihren Klassen gegeneinander an. Der Schulsieger wurde dann im Zeitraum bis zum 19.Februar ermittelt. In der dritten Runde wird dann der Sieger des Bundeslandes ermittelt. Dazu beantwortet der Schulsieger den Fragebogen für den Landessieger 7-10. Der ausgefüllte Fragebogen wird zusammen mit der Meldung des Schulsiegers an den zuständigen Landesbeauftragten des VDSG bis zum 25. März geschickt.

Der Wettbewerb ist für die teilnehmenden Schulen ein besonderes Ereignis und zeigt, dass sich Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichtes für geographische Inhalte interessieren.

Bild: vordere Reihe: Eric Damerow, Tobias Meyer, Ben Budde, Maurice Otten

zweite Reihe: Leon Hegger, Manuel Däntjer, Niklas Ferneding, Hannes Krogmann, Leo Tepe

hintere Reihe: Arthur Karst, Cindy Dziebel, Vanessa Dawidowski, Laurenz Oberschelp, begleitende Lehrkraft Marianne Niehaus

Es fehlen: Benedict Röwe, Anastasia Meijer, Stefanie Schwan, Paul Burke, Aaron Janosch, Viktoria Gerdes

Firmenbesichtigung bei Kombifracht

Marienschüler lösen Preis ein

 
 Die Klasse 9cR der Marienschule war am Montag 15.02.2016 vormittags zu Besuch bei dem familiengeführten Logistik- und Frachtunternehmen Kombifracht in Groß Ippener. 

Die Betriebserkundung hat die Klasse beim letzten Wirtschaftsjunioren-Wettbewerb der IHK-Oldenburg im vergangenen Herbst gewonnen. 

Aufgrund des kalten Wetters hatte die Geschäftsleitung, vertreten durch Sina Risch und Michael Henschel, extra das beheizte Infomobil des Hansalinie e.V. auf dem Hof des Unternehmens aufstellen lassen. Es handelt sich um einen begehbaren Sattelauflieger mit LkW-Fahrsimulator, Infomaterialien zu den Berufen der Logistikbranche und einem PC mit Beamer, mit dem mehrere Filme zur Logistik-Branche gezeigt wurden. 

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung gab es zur Stärkung Brötchen und Kaffee. Die 30-köpfige Schülergruppe wurde aufgeteilt und in kleinen Gruppen von Sina Risch und Michael Henschel über das Betriebsgelände, die Verladehalle und das Büro mit der Disposition und Planung der Fahrten geführt. 

Hans Risch, ehemaliger Geschäftsführer und Vater von Sina Risch, stellte am Beamer das Berufsbild des Berufskraftfahrers vor. Bei Kombifracht fahren rund 200 Fahrer die ca. 130 LkW, die deutschlandweit und rund um die Uhr unterwegs sind. Währenddessen erläuterte Sina Risch, die auch einen LkW-Führerschein besitzt, im Fahrerhaus einer werksneuen Mercedes Zugmaschine die Fahrerkabine und den Arbeitsalltag der Fahrer. Ab und zu ertönte dann auch ein probeweises lautes Hupen über den Betriebshof. 

Insgesamt erhielten die Schüler somit während der rund 2,5 stündigen Veranstaltung einen guten Einblick in den Alltag eines Berufskraftfahrers und die Abläufe im Hintergrund. Besonders stark war das Schülerinteresse am Fahrsimulator und an der Erkundung der Truck-Kabine.

 

Spannendes Volleyballschulturnier

Marienschüler stellen ihr Können in Emstek unter Beweis 


Die zwei Teams der Oberschule Marienschule haben sich wieder einmal sportlich und charakterlich von ihrer besten Seite gezeigt. Nach Siegen gegen die OBS Cappeln (HS) und die Realschule Pingel Anton (RS) im Halbfinale standen sich die beiden Teams der Hauptschule und der Realschule der Marienschule im Finale gegenüber. In diesem packenden Endspiel hatte das Realschulteam den besseren Start und gewann am Ende auch verdient gegen das Hauptschulteam mit 19:12. Dabei ist herauszuheben, dass die Marienschule die beiden jüngsten und somit auch die körperlich kleinsten Teams aufgeboten hatte. Der Zusammenhalt in beiden Teams war herausragend. Somit hatten  auch die beiden jüngsten Spieler der Marienschule aus den Jahrgängen 5 und 7 keine Probleme, mit den "Großen" zusammen zu spielen. Ein Dank geht auch an Herrn Middelbeck, da er alle Spieler mit Bananen, Müsliriegel und Mineralwasser versorgte.

 

Die Schüler der Marienschule erobern die Skiwelt „Wilder Kaiser“





Westendorf: Die Marienschüler des 7. und 8. Jahrganges durften sich sechs Tage über traumhafte Wetterbedingungen freuen. Einmal gab es Neuschnee und ansonsten viel Sonne. Die Gruppe steuerte das Skigebiet „Wilder Kaiser“ an. Hierbei handelt es sich mit etwa 250 Pistenkilometern um eines der größten Gebiete in ganz Österreich.
Unterrichtet wurden die Schüler in vier unterschiedlichen Leistungsgruppen von professionellen Skilehrern der hiesigen Skischule. Somit konnten sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Skifahrer eine Menge lernen. Begleitet wurden die 38 Jugendlichen von zwei Lehrkräften, einem Sozialpädagogen und zwei Eltern.
Neben dem Skifahren sind als weitere Highlights die Skitaufe der Anfänger und der Besuch eines Igludorfes mit anschließendem Feuerwerk in den Bergen zu nennen.
Alle Schüler sind unverletzt zurückgekehrt und haben neue Skierfahrungen mitgebracht.

Aktuelle Seite: Start > Realschulzweig > Fächer / Aktionen > Darstellendes Spiel