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Förderverein

Mitgliederversammlung des Fördervereins
am Mittwoch, den 15.02.2017
um 19:30 Uhr in der Mensa der Marienschule

Einladung Mitgliederversammlung Förderverein.PDF


Geschichte: Schüler fahren nach Esterwegen

Besuch des Konzentrationslagers Esterwegen am 17.01.2017

 von Linus Willenbrink

Die Schüler der Klassen 9cR und 10aH der Marienschule Cloppenburg waren am Dienstag, den 17.01.2017, im Konzentrationslager in Esterwegen, um etwas über die Entstehung und Geschichte des Konzentrationslagers herauszufinden. Dazu haben sie noch  Menschen (Zeitzeugen) kennengelernt, die in diesem Konzentrationslager waren.

Zunächst haben sich die Schüler eine Präsentation angehört, in der es um die Entstehung und berühmte Leute des Konzentrationslagers ging.

Das Konzentrationslager Esterwegen war ein Arbeitslager. Dies bedeutet, dass die Gefangenen dort im Moor arbeiten mussten z.B. das Moor trocken legen. Während der Arbeit waren Sie nur mit Baumwollkleidung und Holzschuhen bekleidet. Im Winter, wenn es gefroren hat, hatten sie es ganz schwer, weil die Kleidung sehr dünn war und sie mit einem Spaten ausgerüstet waren und der Boden gefroren war.

Einmal im Jahr gab es die „Nacht der langen Latten“. In dieser Nacht bekam jeder Gefangene eine Tüte Tabak, die diese rauchen konnten. Die Gefangenen nannten sich selbst die Moorsoldaten, weil sie immer im Moor gearbeitet haben und sich nicht unterkriegen ließen. Daher kommt das Lied „Wir sind die Moorsoldaten“, welches sie in der „Nacht der langen Latten“ singen mussten. Am Ende dieser Nacht mussten die Gefangenen den erhaltenen Tabak wieder abgeben. Da die Gefangenen den Tabak teilweise jedoch nicht abgeben wollten, haben die Soldaten eine Suchaktion nach dem Tabak gestartet. Die lief so ab, dass die Soldaten die Gefangenen mitten in der Nacht aufs Feld geschickt haben und die Soldaten dann die Häuser der Gefangenen durchsuchten. Jeder, der Tabak im Haus hatte, wurde bestraft. Diese Strafen waren zum Beispiel Schläge mit einem Stück Holz. Dabei mussten die Gefangenen bis 25 zählen. Aufgrund der starken Schmerzen verzählten sich die Gefangenen häufig, sodass sie von vorne zählen mussten.

Zum Schluss durften die Schüler die Ausstellung über das Konzentrationslager mit einem Fragebogen und einer Karte besichtigen. In der Ausstellung waren Portraits von Leuten, die in diesem Konzentrationslager waren und auch die Ausrüstung von den Gefangenen. In Fragebögen ging es um verschiedene Häftlinge, wie zum Beispiel Carl von Ossietzky, einen Friedensnobelpreisträger. Er kam in das Konzentrationslager Esterwegen, weil er ein Pazifist und Demokrat war und gegen die NS-Diktatur vorging.

 

 

 

 

 

Von der Schulbank in den Ruhestand

Marienschule sagt DANKE - drei langjährige Kolleginnen gehen in den Ruhestand

Zum Ende des ersten Schulhalbjahres verabschiedeten sich am Donnerstagabend im feierlichen Rahmen drei engagierte Kolleginnen, die über drei Jahrzehnte an der Marienschule in Cloppenburg gewirkt haben.

Zunächst verabschiedete Oberschuldirektorin Christine Döpke die Pädagogin Mechthild Boklage. Sie kam zum Halbjahr 1978 von der Johannesschule aus Bremerhaven an die OS Don Bosco. Später, nach der Auflösung der Orientierungsstufen in Niedersachsen, wechselte sie an die Marienschule für die Fächer Textiles Gestalten und Kunst. Bis heute ist sie bei Schülern sowie Kollegen gleichermaßen beliebt. Als exzellente Fachleiterin hinterlässt sie ihrer Nachfolgerin super ausgearbeitete Lehrpläne und einen super geordneten Fachraum.

Als zweite engagierte Kollegin wurde Hanneliese Ahrens von Oberschulkonrektorin Simone Hegger-Flatken verabschiedet. Nach dem Dienst an der Grundschule Essen und der Hauptschule Molbergen kam sie 1982 an die jetzige Marienschule für die Fächer Deutsch und Sport. H. Ahrens war als Vertrauenslehrerin und Klassenlehrerin viele Jahre tätig und engagierte sich besonders im Fach Sport, wo sie Mitverantwortung bei den zahlreich ausgetragenen Wettkämpfen z.B. im Volleyball, Hand- und Basketball mit dem ULF und anderen Schulen getragen hat.

Last but not least wurde Mechthild Schütt von Christine Döpke verabschiedet. M. Schütt unterrichtete seit 1988 die Fächer Englisch, Kunst, WUK und Werken sowie fachfremd über einen längeren Zeitraum Deutsch. Nach der Zeit an der OS Don Bosco wechselte auch sie an die Marienschule. Ähnlich wie ihre beiden Vorgängerinnen war die Pädagogin auch immer bereit, an Fortbildungen teilzunehmen um so ständig auf dem neuesten fachlichen und pädagogischen Stand zu sein. Außerdem hat sie sich auch zu OS-Zeiten in der MAV engagiert und war lange Zeit Fachleiterin für Englisch.

Manfred Nienaber, als Sprecher der Mitarbeitervertretung, begann seine Ansprache mit dem bekannten Zitat von Hermann Hesse „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Dieses projizierte er auf die Ruheständlerinnen, die nach seiner Einschätzung immer noch vor Vitalität und Lebensmut sprühen. Lobend fügte er hinzu, „über drei Jahrzehnte habt ihr euer Können, eure Kompetenz und Menschlichkeit an dieser Schule zum Einsatz gebracht und damit Generationen von Schülern in einer ihrer wichtigsten Lebensphase geprägt“. Stellvertretend für das Kollegium dankte er für alle guten Worte, das entgegengebrachte Lächeln und wünschte für den neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

Bevor es dann zum gemütlichen Teil mit Essen überging, dankten die Fachschaften noch ihren scheidenden Kolleginnen, der Festausschuss hatte eine Performance einstudiert und zwei Musikkollegen trugen noch ein Lied vor.

Die drei Kolleginnen wiederum bedankten sich auch für die gemeinsame schöne Zeit und erinnerten mit viel Humor an den Quantensprung, den Schule in den vergangenen Jahren vollzogen hat.

Der Einladung waren über 80 jetzige und ehemalige Kollegen und Kolleginnen gefolgt und so wurde es zu einem unvergesslichen schönen Abend.

"Franzosen" fahren zum Theater

Rendez-vous: Paris

Was wäre, wenn eine junge Deutsche und ein junger Franzose sich über das Internet kennen lernen würden? Sie erfahren von den Interessen und Vorlieben des Anderen, treffen sich regelmäßig zur vereinbarten Zeit ‘online’ und vertiefen schließlich den Kontakt per e-mail.
Aber was wissen sie wirklich voneinander?
Viktoria glaubt, dass sie mit Victor Noir einen ‘Märchenprinzen’ per Internet gefunden hat und macht sich auf zu dem verabredeten ‘Rendez-vous: Paris’. Wird sie ihren Märchenprinzen finden oder entpuppt er sich als Frosch? Das erste Treffen misslingt, also macht sie sich auf die Suche kreuz und quer durch Paris. Paris ist immer noch ein Mythos, eine Weltstadt mit vielen Gesichtern in der, abseits der ausgetretenen Touristenpfade, ganz unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. Die Metro ist nicht nur das ideale Verkehrsmittel um von Punkt A zu Punkt B zu gelangen, zugleich kann man hier Paris mit seinen Bewohnern von ‘unten’ kennen lernen. Je nach Linie, Station, ‘arrondissement’ und Tageszeit spielt sich im Untergrund ein anderes ‘Pariser Leben’ ab. Die Stationen tragen klangvolle Namen und egal wo man wieder nach oben steigt, jedes Quartier hat sein ganz eigenes unverwechselbares Flair. Victoria trifft auf der Suche nach ihrem Liebsten aus dem Internet auf Menschen aus Fleisch und Blut, normale, witzige und skurrile Typen. Ob galanter Taschendieb, verkannter Poet, ‘clochard’, arabischer Händler, chinesischer Koch, jeder bringt ihr auf seine Weise die Besonderheiten und den Charme von Paris näher... Aber wo ist Victor Noir?

Auf diese Reise sind die Marienschüler des Faches Französisch der Jahrgänge 9 und 10 am Montag in der Ludgerusschule in Vechtra gegangen. Dort hatte das Knirpstheater in einem zwei Personenstück unter Mitwirkung der Schüler ein kleines ‘Stück Paris’ mit in die Schule gebracht und den Schüler/innen die Gelegenheit geboten, lebendige Dialoge zu erleben und Situationen trotz fehlender Vokabeln im Zusammenhang zu begreifen. Damit sie an entscheidenden Stellen ‘den Anschluss’ nicht verpassten, gab es in allen Stücken Kurzpassagen auf deutsch. Ganz nebenbei wurde ein wenig Frankreich und französische Lebensart vermittelt.

Unfallopfer berichtet:


Polizist, Notärztin und Unfallopfer zu Gast in der Schule

Zum wiederholten Male waren Verkehrssicherheitsberater Achim Wach von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, die Notärztin Almut Opolka und das Unfallopfer Michaela Meyer zu Gast bei den 10. Klassen der Oberschule Marienschule in Cloppenburg.

Michaela Meyer war im Jahre 2001 mit ihrem Freund nach einem Diskothekenbesuch in einen schweren Verkehrsunfall im Landkreis verwickelt, welcher ihr ganzes Leben verändern sollte. Seitdem hat die junge Frau sich diversen Operationen unterziehen müssen und ist noch immer an den Rollstuhl gebunden.  Mit Spezialschuhen kann sie kurze Wegstücke gehen. Sie berichtete den Schülern sehr eindrucksvoll, wie der Unfall ihr Leben verändert hat.

 

 

Achim Wach, von der Polizeidienststelle Cloppenburg/Vechta, hält die Aufklärung durch ein betroffenes Unfallopfer für eine realistische Ergänzung in der Präventionsarbeit, da M. Meyer das verkörpert, was der Polizeibeamte sonst nur in Form von Zahlenmaterial vermitteln kann.  M. Meyer erzeugt durch ihren persönlichen Auftritt und ihr Schicksal Betroffenheit, da die Jugendlichen sich mit ihr auch identifizieren können von verschiedenen Unfällen aus der Praxis zu berichten,

 

Auch A. Opolka macht diese Form der Aufklärung bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich, weil sie hofft, dadurch bei den Jugendlichen ein höheres Verantwortungsbewusstsein zu erreichen. Dafür wurde sie jüngst in Berlin mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Joachim Gauck ausgezeichnet.

 

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