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Frühjahrsputz


Cloppenburg putz(t) munter

Auch die Oberschule Marienschule beteiligte sich an der „Aktion Cloppenburg putz(t) munter“.

Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und langen Müllzangen suchten die Jugendlichen bei strahlendem Sonnenschein die Umgebung des Schulgeländes nach Unrat ab. Dabei machten sie so manchen Fund. Am Ende der Aktion dankten Bürgermeister Dr. W. Wiese und Oberschuldirektorin C. Döpke den Schülerinnen und Schülern für deren Einsatz beim Frühjahrsputz und appellierten an deren Umweltbewusstsein.

 

Besuch bei der Schuldnerberatung


Jahrgang 10 besucht die Schuldnerberatung des Diakonischen Werks

Am Dienstag, dem 21.03. waren wir mit unserer Klasse, der 10aH, zu Gast beim Diakonischen Werk Cloppenburg, um uns über die Aufgaben einer Schuldnerberatung und Präventionsmöglichkeiten zu informieren. Die Schuldnerberaterin Frau Kleefeld erklärte uns ganz genau, wie man Schulden verhindern kann und welche Wege und Möglichkeiten es von Seiten der Diakonie gibt, wenn man sich in Schulden verstrickt. Wir haben viel erfahren, was uns vorher nicht bewusst war, und Einiges dazugelernt. In den kommenden Tagen werden auch die anderen 10.Klassen diesen Termin nutzen. Herzlichen Dank, Frau Kleefeld!

Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz

Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt!



Unter diesem Motto waren heute Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille und Melanie Donker von der Jugendgerichtshilfe zu Gast bei den 8. Klassen der Marienschule. Jeweils im Rahmen einer Doppelstunde klärten sie die Jugendlichen über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Internet auf. Die neuen Technologien eröffnen den jungen Menschen viele Möglichkeiten, doch wird hier schnell die Grenze des Erlaubten überschritten. Am Beispiel von Bildern erklärte A. Pille, welche Bilder problemlos gepostet werden dürfen und wo ein Rechtsbruch vorliegt. So ist es auch generell nicht erlaubt, Inhalte zu kopieren, die kopiergeschützt sind. Außerdem ist es sehr schwierig, Bilder über Messenger-Apps oder Bluetooth, die von Handy zu Handy geschickt werden, später zu entfernen. Alle Menschen haben ein „Recht am eigenen Bild“. Dieser wird leider häufig missachtet und kann zu einer bösen Überraschung werden.

Gretchen reloaded



Teenager in Not: Ungewollte Schwangerschaft, Internetbekanntschaft,...

Die Theaterpädagogin Sonni Maier gastierte bereits zum dritten Mal mit ihrem Solostück "Gretchen reloaded" am heutigen Dienstag an unserer Schule. Aufgeführt wurde es für den Jahrgang 10 der Oberschule und für das benachbarte Gymnasium ULF. Ziel ist es, Jugendliche für das Thema „ungewollte Schwangerschaft“ zu sensibilisieren, sie aufzuklären und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität zu animieren. Bereits im Unterricht bereiteten die Religionslehrerinnnen der 10. Klassen die Schülerinnen und Schüler auf das Stück vor. Dabei wurden sie von Angelika Czipull und Martina Hingst von der Beratungsstelle "Donum vitae" tatkräftig unterstützt.

Als das Licht im Saal erlischt, ertönt aus den Lautsprechern eine verstellte Melodie des Kinderliedes „Hänschen klein" und endet mit dem Schrei eines Babys. Plötzlich öffnet sich eine Tür und ein junges Mädchen stolpert auf die Bühne und schockiert im allerersten Moment die Zuschauer. Orientierungslos und verschwitzt irrt „Jenny“, gespielt von Sonni Maier, über die Bühne. Die Babyschreie im Hintergrund verraten, was kurz zuvor geschehen ist: Das Mädchen hat alleine eine Geburt durchgestanden.

Es ist ein schrecklicher Anblick, den die Zuschauer im ersten Moment zu sehen bekamen. Denn die körperlich schmerzlichen Erfahrungen, die die Protagonistin wohl im Vorfeld erlebt hat, paaren sich mit kindlicher Naivität. Hier hat die Autorin das „Gretchen“ aus Goethes Faust zur Hauptfigur werden lassen - mehr hat das Stück jedoch mit dem Theaterklassiker nicht gemein. Der erste Schritt von Jenny geht zu ihrem Kuschelhasen, dem erst einmal erklärt wird: „Es ist nichts passiert!“ Verdrängung ist das Rezept der 13-jährigen Jenny, die das schreiende Baby im Nachbarzimmer nicht hören will und sich deshalb mit Spielen ablenkt. Denn während das Neugeborene im Hinterzimmer wimmert, spielt die junge Mutter mit ihrem Hasen ausgedehnt Verstecken - zu lange für den Zuschauer, der mit der kindlichen Naivität und Verdrängung von "Jenny" regelrecht gequält wird.

Auch die kurze Freude über das Kind ist nicht von langer Dauer. Vater Heinrich will von dem Kind nichts wissen, weist die Anrufe immer wieder ab und hört noch nicht mal den Satz der jungen Mutter: „Du bist jetzt Papa.“

Die Nachricht des Stückes wird schon in der ersten Viertelstunde deutlich: Ein Kind, ist ungewollt schwanger geworden - eine Warnung vor unbedachtem Sex. Doch Schauspielerin und Autorin Sonni Maier setzte in der zweiten Hälfte des Stückes noch einen drauf.

Erst nach und nach eröffnet sich die ganze Geschichte des 13-iährigen Mädchens, die einige Monate zuvor noch in einer heilen Kinderwelt aufgehoben war. Neugierig wurde sie, als sie dann in einem „Chatroom“ ihren Gesprächspartner „Dreamboy17“' traf. Er sei so verständnisvoll und nett gewesen. „Mit ihm konnte ich über alles reden. Und er sagte ich sei hübsch.“ Die Wahrheit über den Chatpartner „Dreamboy17“ löste jedoch ein Raunen im Zuschauerraum aus: „Dreamboy17 war gar nicht 17, sondern 42 und hieß Heinrich." Schon wurde die Geschichte auf eine andere Ebene gehoben. Das Mädchen verliebte sich in den zweifachen Familienvater. Der gab Jenny das Gefühl, sie wirklich zu lieben. „Er schenkte mir eine Diddl-Maus und ein durchsichtiges Träger-Top und sagte, ich würde damit sexy aussehen." Auch sein weiches Bett im Schlafzimmer durfte sie mit ihm ausprobieren. Die Schwangerschaft habe Heinrich immer abgelehnt, doch Jenny verwarf den Wunsch nach einer kleinen Familie mit ihrer großen Liebe nicht und behielt das Kind.

Während die 13-jährige den Werdegang ihrer, zumal verschleierten, Schwangerschaft erzählte, bohrte sich immer wieder das Schreien des Neugeborenen in den Raum und in den Kopf der Protagonistin, die letztlich kurz davor ist, das Kind zu töten und damit alles ungeschehen zu machen und zurückzukehren, in ihre Kinderwelt: „Ich bin doch nur ein einfaches Mädchen.“ Doch es trifft nur den Kuschelhasen, der fast mit einem Küchenmesser erstochen wird.
Die gelernte Schauspielerin Sonni Maier fuhr mit den Zuschauern Stimmungsachterbahn. Zurück blieb Fassungslosigkeit. Über das Schicksal und über Menschen, die in der Lage sind, Kinder dermaßen auszunutzen. Tröstlich war letztlich, dass sich Jenny dann doch für ihr Kind entschied und versprach ihm Liebe zu geben.

Nach dem Stück bot Schauspielerin Sonni Maier noch ein Nachgespräch an. „Ich finde nicht, dass man das Stück so stehen lassen sollte.“ Und so beantwortete die Wittenerin die Fragen der Schülerinnen und Schüler. „Gretchen reloaded“ ist keine Unterhaltung: „Ich will zum Nachdenken anregen", sagte die Schauspielerin.
Die Religionslehrerinnen werden nun im weiteren Unterricht mit A. Czipull und M. Hingst von der Beratungsstelle "Donum vitae" das Stück sehr intensiv nachbereiten.

(Quelle: http://gretchen-reloaded.sonni-maier.de)

Gefahren von Alkohol und Internet

In dieser Woche ist wieder Harald Nienaber von der Polizeidienststelle Cloppenburg/Vechta zu Gast beim Jahrgang 7 der Oberschule Marienschule. Er erklärt den Mädchen und Jungen das Jugendschutzgesetz und macht auf die Gefahren und Folgen des Missbrauchs von Alkohol aufmerksam. Weiterhin geht es um das Internet. Er macht dabei anhand von Beispielen den Jugendlichen klar, wie gefährlich ein unbedarfter Umgang im Netz sein kann und spricht dabei auch youtube, what’s app und facebook an. Der Polizeibeamte ermahnt die jungen Menschen zu äußerster Vorsicht beim Einstellen von Texten und Fotos bzw. Filmen ins Netz und macht auf mögliche rechtliche Konsequenzen aufmerksam. So ist die Gefahr, jemanden durch unangemessene Fotos/Filme oder Texte zu verletzen, doch recht groß.

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