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Wie definiert sich Barmherzigkeit?

 Marienschule zeigt Ausstellung

 

In dieser Woche bietet die Marienschule Cloppenburg ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eine Ausstellung zum Thema Barmherzigkeit in der Pausenhalle zu besuchen. Elisabeth Lübbehüsen, Fachleiterin für den Bereich Katholische Religion, hatte von dieser Wanderausstellung gehört und war sichtlich davon beeindruckt. Auf 15 großen Aufstellern sind jeweils eindrucksvolle Interviews mit lebensgroßen Portraitfotos der Gesprächspartner gedruckt.

Es war für sie klar, diese Ausstellung gehört auch an unsere Schule. In den kommenden Tagen werden die Klassen 5-10 in Gruppen die Ausstellung besuchen und sich mit der Thematik auseinandersetzen.

Papst Franziskus hat für 2016 zum Jahr der Barmherzigkeit eingeladen. Barmherzigkeit ist kein Begriff, der sofort und für alle Menschen selbstverständliches ist. Wer hat schon Barmherzigkeit erfahren in seinem Leben und kann vielleicht davon erzählen? Wer arbeitet barmherzig in seinem Beruf oder Ehrenamt und traut sich, davon zu berichten? Was ist überhaupt Barmherzigkeit, wie wird sie bewertet oder wahrgenommen? Hat sie Platz in unserem Alltag oder wo muss man Barmherzigkeit bewusst ausgeblendet werden?

Dr. Ludger Heuer, Leiter der Pressestelle des Bischöflich Münsterschen Offizialates, hat dazu Frauen und Männer unterschiedlicher Konfessionen und Religionen aus dem Oldenburger Land interviewt und fotografiert - einen Richter, einen Palliativmediziner, einen Lehrer, einen Putenzüchter, eine Altenpflegerin, zwei Inhaftierte, örtliche Vorsitzende des Weißen Rings und des Kreuzbundes, einen Marinesoldaten, eine psychologische Beraterin in Ehe-, Familie- und Lebensfragen, eine Holocaust-Überlebende, zwei vor dem IS geflohene Jesidinnen und die Mutter eines totkranken Kindes.

 

Fahrradkontrolle

Cloppenburger Polizei kontrolliert Fahrräder

Auch in diesem Jahr haben Beamte der Cloppenburger Polizeidienststelle die Fahrräder unserer Marienschüler auf ihre Verkehrstüchtigkeit überprüft. Dabei lag ein besonderer Fokus auf Beleuchtung, Reflektoren sowie Bremsen und Klingel. Von den 189 kontrollierten Rädern fielen ca. 5% durch. Andere Sicherheitsmängel wurden notiert und müssen umgehend behoben und die Räder in den kommenden Tagen erneut vorgezeigt werden. Gerade bei den kürzer und dunkler werdenden Tagen, dem Laubfall und dem winterlichen Wetters ist ein intaktes Fahrrad von großer Wichtigkeit.

Schüler besuchen Fahrschule

Im Rahmen des Projekts ZiSch (Zeitung in der Schule)

besuchten Schülerinnen und Schüler der Klasse 8aR am vergangenen Freitag mit ihrer Lehrkraft Susanne Hesselnfeld-Jost die Fahrschule Sascha Niehoff an der Osterstraße. Dabei erhielten die Jugendlichen sehr interesannte Fakten über die ersten Fahrten auf der Straße. Besonders interessierten die Jungen auch die Fahrschulautos.  Zum Abschluss durften einige interessierte Schüler den Fahrsimulator testen. Das war das Highlight des Tages!

Polenmobil zu Gast

Polenmobil legt einen Stop an der Marienschule Cloppenburg ein

Am vergangenen Freitag war das Polenmobil auf Einladung von Julia Ginter, der Organisatorin für den Deutsch-polnischen Schüleraustausch, zu Gast bei Schülerinnen und Schülern der Marienschule Cloppenburg. Seit Oktober 2015 fährt dieses Fahrzeug durch ganz Deutschland und macht Station an Schulen. Ausgestattet mit vielen Materialien wie z.B. einer riesengroßen Landkarte von Polen und Deutschland und einem kompetenten Team von zwei jungen Damen wird bei den Jugendlichen Interesse für das Land Polen geweckt. Die Marienschule, deren Hauptschulzweig bereits über einen Schüleraustausch mit Polen verfügt, war auf dieses Modell aufmerksam geworden und so konnten sich interessierte Jugendliche der Jahrgänge neun und zehn vier Schulstunden über historische, kulturelle und politische Inhalte informieren. Dabei bekamen sie auch Einblicke in die polnische Sprache. Auf spielerische Art und Weise lernten die Mädchen und Jungen sich gegenseitig in der Landessprache zu begrüßen und vorzustellen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihr bereits vorhandenes Wissen über das Nachbarland gezeigt hatten, befassten sie sich mit Bildern, Filmen über kirchliche Feste und polnische Bräuche sowie Requisiten, um ihr vorhandenes Wissen zu vertiefen. Die Motivation war umso höher, da der nächste Austausch im Mai 2017 stattfinden wird. Dann fahren die Marienschüler/innen in die Nähe von Kattowice.

Das Polenmobil ist ein Projekt des Deutsch-Polnischen Instituts in Darmstadt und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk.

Die Idee zu diesem Projekt war, grundlegende Kenntnisse über das Nachbarland zu vermitteln, zumal weit über 1,5 Mio. Menschen mit polnischem Migrationshintergrund in Deutschland leben. Polen und Deutschland haben eine gemeinsame und auch nicht einfache Geschichte und deshalb stellt das Wissen über das jeweilige Nachbarland eine Grundvoraussetzung für gute Nachbarschaft dar. Nicht zuletzt ist Polen auch ein wichtiger Handelspartner.

Die Idee dieses Projektes besteht darin, auch deutschen Schulabgängern, die einen Ausbildungs- oder Studienplatz oder eine Arbeitsstelle mit Polenbezug suchen, die nötige interkulturelle Kompetenz zu vermitteln.

Abschließend, so Julia Ginter, war dieser Vormittag eine gelungene Veranstaltung, die neugierig auf das Land und den Schüleraustausch gemacht hat.

Besonderes großen Spaß bereitete dabei das Polen-Quiz, welches in der Form von „Wer wird Millionär“ gespielt wurde.

Zum Ende des Schultages erhielten alle Teilnehmer/innen Informations-Flyer über Polen, polnische Süßigkeiten und ein kleines Übersetzungswörterbuch für die bevorstehende Fahrt.

 

Stolpersteine

Etwas tun, gegen das Vergessen

...nur etwas, reicht denn das???

 Eindeutig ja!!!

Dieser Überzeugung sind auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9aR

unserer Oberschule. Sie begaben sich am Freitag, den 28. Oktober 2016, anlässlich des sich am 09. November jährenden Gedenktages der Reichspogromnacht, zu den, im Jahr 2010, durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegten „Stolpersteinen“, in der Straße „Auf dem Hook 2“.

Hier lebte die jüdische Familie von Hans Willner, der 1938 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten sein Haus verkaufen musste und anschließend mit seiner Frau

und der Tochter in die USA emigrierte.

Dieser Familie, wie acht weiteren jüdischen Familien aus Cloppenburg, die von den Nationalsozialisten inhaftiert, deportiert und umgebracht wurden, wird mit diesen Bronzesteinen gedacht. Insgesamt hat Gunter Demnig 39 dieser Steine, die den Namen der jüdischen Mitbürger tragen und über ihr Schicksal informieren, vor ehemaligen jüdischen Häusern verlegt.

Die Klasse 9aR reinigte die Steine „Auf dem Hook“ und legte zum Gedenken ein kleines Rosengebinde zu den Steinen.

Mit einer kleinen Geste gegen das Vergessen erreicht man mehr, als durch einen zweistündigen Vortrag... also, auch etwas tun hilft immer!




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