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Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz

Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt!



Unter diesem Motto waren heute Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille und Melanie Donker von der Jugendgerichtshilfe zu Gast bei den 8. Klassen der Marienschule. Jeweils im Rahmen einer Doppelstunde klärten sie die Jugendlichen über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Internet auf. Die neuen Technologien eröffnen den jungen Menschen viele Möglichkeiten, doch wird hier schnell die Grenze des Erlaubten überschritten. Am Beispiel von Bildern erklärte A. Pille, welche Bilder problemlos gepostet werden dürfen und wo ein Rechtsbruch vorliegt. So ist es auch generell nicht erlaubt, Inhalte zu kopieren, die kopiergeschützt sind. Außerdem ist es sehr schwierig, Bilder über Messenger-Apps oder Bluetooth, die von Handy zu Handy geschickt werden, später zu entfernen. Alle Menschen haben ein „Recht am eigenen Bild“. Dieser wird leider häufig missachtet und kann zu einer bösen Überraschung werden.

Gretchen reloaded



Teenager in Not: Ungewollte Schwangerschaft, Internetbekanntschaft,...

Die Theaterpädagogin Sonni Maier gastierte bereits zum dritten Mal mit ihrem Solostück "Gretchen reloaded" am heutigen Dienstag an unserer Schule. Aufgeführt wurde es für den Jahrgang 10 der Oberschule und für das benachbarte Gymnasium ULF. Ziel ist es, Jugendliche für das Thema „ungewollte Schwangerschaft“ zu sensibilisieren, sie aufzuklären und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität zu animieren. Bereits im Unterricht bereiteten die Religionslehrerinnnen der 10. Klassen die Schülerinnen und Schüler auf das Stück vor. Dabei wurden sie von Angelika Czipull und Martina Hingst von der Beratungsstelle "Donum vitae" tatkräftig unterstützt.

Als das Licht im Saal erlischt, ertönt aus den Lautsprechern eine verstellte Melodie des Kinderliedes „Hänschen klein" und endet mit dem Schrei eines Babys. Plötzlich öffnet sich eine Tür und ein junges Mädchen stolpert auf die Bühne und schockiert im allerersten Moment die Zuschauer. Orientierungslos und verschwitzt irrt „Jenny“, gespielt von Sonni Maier, über die Bühne. Die Babyschreie im Hintergrund verraten, was kurz zuvor geschehen ist: Das Mädchen hat alleine eine Geburt durchgestanden.

Es ist ein schrecklicher Anblick, den die Zuschauer im ersten Moment zu sehen bekamen. Denn die körperlich schmerzlichen Erfahrungen, die die Protagonistin wohl im Vorfeld erlebt hat, paaren sich mit kindlicher Naivität. Hier hat die Autorin das „Gretchen“ aus Goethes Faust zur Hauptfigur werden lassen - mehr hat das Stück jedoch mit dem Theaterklassiker nicht gemein. Der erste Schritt von Jenny geht zu ihrem Kuschelhasen, dem erst einmal erklärt wird: „Es ist nichts passiert!“ Verdrängung ist das Rezept der 13-jährigen Jenny, die das schreiende Baby im Nachbarzimmer nicht hören will und sich deshalb mit Spielen ablenkt. Denn während das Neugeborene im Hinterzimmer wimmert, spielt die junge Mutter mit ihrem Hasen ausgedehnt Verstecken - zu lange für den Zuschauer, der mit der kindlichen Naivität und Verdrängung von "Jenny" regelrecht gequält wird.

Auch die kurze Freude über das Kind ist nicht von langer Dauer. Vater Heinrich will von dem Kind nichts wissen, weist die Anrufe immer wieder ab und hört noch nicht mal den Satz der jungen Mutter: „Du bist jetzt Papa.“

Die Nachricht des Stückes wird schon in der ersten Viertelstunde deutlich: Ein Kind, ist ungewollt schwanger geworden - eine Warnung vor unbedachtem Sex. Doch Schauspielerin und Autorin Sonni Maier setzte in der zweiten Hälfte des Stückes noch einen drauf.

Erst nach und nach eröffnet sich die ganze Geschichte des 13-iährigen Mädchens, die einige Monate zuvor noch in einer heilen Kinderwelt aufgehoben war. Neugierig wurde sie, als sie dann in einem „Chatroom“ ihren Gesprächspartner „Dreamboy17“' traf. Er sei so verständnisvoll und nett gewesen. „Mit ihm konnte ich über alles reden. Und er sagte ich sei hübsch.“ Die Wahrheit über den Chatpartner „Dreamboy17“ löste jedoch ein Raunen im Zuschauerraum aus: „Dreamboy17 war gar nicht 17, sondern 42 und hieß Heinrich." Schon wurde die Geschichte auf eine andere Ebene gehoben. Das Mädchen verliebte sich in den zweifachen Familienvater. Der gab Jenny das Gefühl, sie wirklich zu lieben. „Er schenkte mir eine Diddl-Maus und ein durchsichtiges Träger-Top und sagte, ich würde damit sexy aussehen." Auch sein weiches Bett im Schlafzimmer durfte sie mit ihm ausprobieren. Die Schwangerschaft habe Heinrich immer abgelehnt, doch Jenny verwarf den Wunsch nach einer kleinen Familie mit ihrer großen Liebe nicht und behielt das Kind.

Während die 13-jährige den Werdegang ihrer, zumal verschleierten, Schwangerschaft erzählte, bohrte sich immer wieder das Schreien des Neugeborenen in den Raum und in den Kopf der Protagonistin, die letztlich kurz davor ist, das Kind zu töten und damit alles ungeschehen zu machen und zurückzukehren, in ihre Kinderwelt: „Ich bin doch nur ein einfaches Mädchen.“ Doch es trifft nur den Kuschelhasen, der fast mit einem Küchenmesser erstochen wird.
Die gelernte Schauspielerin Sonni Maier fuhr mit den Zuschauern Stimmungsachterbahn. Zurück blieb Fassungslosigkeit. Über das Schicksal und über Menschen, die in der Lage sind, Kinder dermaßen auszunutzen. Tröstlich war letztlich, dass sich Jenny dann doch für ihr Kind entschied und versprach ihm Liebe zu geben.

Nach dem Stück bot Schauspielerin Sonni Maier noch ein Nachgespräch an. „Ich finde nicht, dass man das Stück so stehen lassen sollte.“ Und so beantwortete die Wittenerin die Fragen der Schülerinnen und Schüler. „Gretchen reloaded“ ist keine Unterhaltung: „Ich will zum Nachdenken anregen", sagte die Schauspielerin.
Die Religionslehrerinnen werden nun im weiteren Unterricht mit A. Czipull und M. Hingst von der Beratungsstelle "Donum vitae" das Stück sehr intensiv nachbereiten.

(Quelle: http://gretchen-reloaded.sonni-maier.de)

Gefahren von Alkohol und Internet

In dieser Woche ist wieder Harald Nienaber von der Polizeidienststelle Cloppenburg/Vechta zu Gast beim Jahrgang 7 der Oberschule Marienschule. Er erklärt den Mädchen und Jungen das Jugendschutzgesetz und macht auf die Gefahren und Folgen des Missbrauchs von Alkohol aufmerksam. Weiterhin geht es um das Internet. Er macht dabei anhand von Beispielen den Jugendlichen klar, wie gefährlich ein unbedarfter Umgang im Netz sein kann und spricht dabei auch youtube, what’s app und facebook an. Der Polizeibeamte ermahnt die jungen Menschen zu äußerster Vorsicht beim Einstellen von Texten und Fotos bzw. Filmen ins Netz und macht auf mögliche rechtliche Konsequenzen aufmerksam. So ist die Gefahr, jemanden durch unangemessene Fotos/Filme oder Texte zu verletzen, doch recht groß.

Sport: Mädchenfußball

                                                                                                                                             

Jugend trainiert für Olympia

Nicht gerade vom Glück verfolgt wurde das Fußball-Mädchen-Team der Marienschule heute (16.3.17) bei dem Kreisgruppenentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Oythe.  Nur aufgrund des Torverhältnisses gelang ihnen nicht der Einzug ins Halbfinale.

Dabei hatte das Turnier für die Kickerinnen der Marienschule gut begonnen: Mit 1:0 durch ein Tor von Paula Biemann gewannen sie das Auftaktspiel gegen die St. Ludgeri- Realschule aus Löningen. In den folgenden Partien gegen das Gymnasium aus Löningen und das Gymnasium aus Damme verlor die Mannschaft jeweils knapp mit 1:0. Die mangelnde Torausbeute wurden den jungen Spielerinnen zum Verhängnis. Im letzten Spiel gegen das Gymnasium Lohne zeigten die Spielerinnen dann ihr bestes Spiel und gewannen verdient mit 1:0 durch ein Tor von Jessica Müller. Allerding fehlte ein Tor in diesem Spiel, um Platz 2 in der Gruppe zu sichern und damit den Einzug ins Halbfinale. Hinter dem Gymnasium Damme (12 Punkte) lagen die Mannschaften aus Lohne (Torverhältnis 4:3), Löningen (3:3) und die Marienschule (2:2) gleichauf mit 6 Punkten. Schade für die Mädchen, die sich von Spiel zu Spiel steigerten und sich gut verkauft haben.

Spielerinnen der Marienschule: Jessica Müller, Paula Biemann, Louisa Vaske, Nicole Felbert, Katharina Tabeling, Leonie Wiese, Pia Koopmeiners, Lene Koopmeiners, Wiebke Ellmann, Emma Sperveslage.

Schüler lösen Gewinn ein

Marienschüler fahren zum Airport Hannover!

 Am 1. März fuhr unsere Siegergruppe „Nachhaltigkeit“ aus dem letzten Planspiel Börse mit vier Mitarbeiterinnen der betreuenden LzO zu einer Betriebsbesichtigung auf den Airport. Eingeladen waren die jeweils ersten drei Sieger aus dem Gesamtwettbewerb und dem Nachhaltigkeitswettbewerb.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Restaurant der Besucherebene ging es mit einem Flughafen-Guide im Bus hinaus auf den Flughafen. Einem sehr informativen Besuch bei der Flughafen-Feuerwehr schloss sich ein ebenfalls sehr anschaulicher Besuch in der Gepäckabfertigungshalle an.

Zum Abschluss unserer Erkundung sahen wir uns einen Film über den Flughafen Hannover und die Aufgaben der Fluglotsen an. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass ohne hightec keiner der besichtigten Funktionsbereiche läuft, der menschliche Faktor aber der entscheidende ist.

Zum Abschluss unseres Flughafentages kehrten wir ins schon bekannte Restaurant zurück und wurden mit einem sehr leckeren Lunch-Buffet verköstigt.  Bevor es zurück nach Cloppenburg ging, tauchte als besondere Überraschung ein Aufnahmeteam vom Radiosender ffn auf und interviewte und fotografierte alle Preisträger.

Zur besonderen Freude der Siegergruppen gab es für jede Gruppe ein stattliches Geldgeschenk. Gefragt nach dem Verwendungszweck antwortete unser Gruppenleiter Michel Green, es sei ein gemeinsamer Ski-Urlaub geplant.

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