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Feierliche Verleihung des Gütesiegels „Startklar für den Beruf“

Gütesiegel
Marienschule erhält zum zweiten Mal das Gütesiegel
Am Dienstag, dem 26. November 2013, wurde im Rahmen einer Feierstunde der Marienschule Oberschule Cloppenburg das Gütesiegel“ Startklar für den Beruf“ verliehen.
Dieses Gütesiegel erhielt die Haupt- und Realschule Marienschule Cloppenburg erstmals vor drei Jahren. Nun, wird es für die Dauer von fünf Jahren erneut an die Oberschule Marienschule vergeben.

Zahlreiche Gäste, unter ihnen der Schulrat i.K. Heinrich Blömer, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Herr Kähler, der Landtagsabgeordnete Clemens groß Macke, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Cloppenburg Hermann Schröer, Vertreter der BBS, Agentur für Arbeit, Kreishandwerkerschaft, Caritas Sozialwerk, der Ehrenamtsagentur, der Nabu, der Jury, der Kirche, sowie Elternvertreterinnen, Schülervertreter/innen und die Schulgemeinschaft waren der Einladung gefolgt.

Auf dem Festakt, der in der Aula der Wallschule stattfand, begrüßte Oberschuldirektorin Christine Döpke alle Gäste und Ehrengäste aufs Herzlichste. Eingeleitet wurde der feierliche Rahmen durch ein musikalisches Duett der beiden Schülerinnen Rebecca Stuppin (9c) und Lisa Scharpekant (9a).

Herr Kähler, Leiter der Aktion Gütesiegel, dankte der Jury für deren Arbeit. Er zeigte sich vom Rahmen der Feierstunde sichtlich beeindruckt und richtete seine Glückwünsche an die Schule, die auf dem richtigen Weg sei.

Rudolf Thobe, Regionalleiter der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel dankte zunächst für die Einladung. Er sei gerne gekommen, zumal dieses Siegel der Schule bereits zum zweiten Mal verliehen werde. Der Leitsatz seiner Laudatio lautete: Schulen bringen die Menschheit voran, denn ohne Schule würden wir uns vielleicht noch auf dem Stand der Neandertaler  bewegen, so der Pädagoge. Ob Auto, warme Wohnung, Handy, Internet, Reisen, ein gutes Buch oder der Arzt nebenan, all dieses sind Errungenschaften der Zivilisation. Wir stützen uns heute auf das, was wir gelernt haben. Eine gute Schule bringt auch gute Schüler hervor. Auch R. Thobe zeigte sich beeindruck, von den an der Marienschule geleisteten Aufgaben im Bereich der Berufsorientierung. Auch wenn momentan die Schullandschaft im Umbruch ist und im Rahmen der Inklusion neue Herausforderungen an die Lehrkräfte herangetragen würden, so lobte er die an der Marienschule vorgefundene Kompetenzanalyse, wie auch die durch das Sozialpraktikum vermittelte Freude am sozialen Engagement. Am kommenden

 

 

Samstag werden die Schulleitung und einzelne Schüler von der Heinrich Kalkhoff-Stiftung, die sich der Aktion Gütesiegel angenommen hat, nach Garrel eingeladen und dort für ihre Tätigkeit mit einem Preis ausgezeichnet.

Abschließend erwähnte R. Thobe, dass die Marienschule eine von zwei Schulen im Landkreis Cloppenburg ist, der dieses Gütesiegel verliehen wurde.

Im Anschluss an diesen Wortbeitrag wurde die Urkunde für das Gütesiegel überreicht (siehe Foto).

Der Schulrat i.k.T. Heinrich Blömer erklärte es zum Ziel der katholischen Schulen, eine umfassende und qualifizierende Bildung eines jeden Einzelnen zu erreichen. Neben Entscheidungs-, Handlungs- und Kommunikationskompetenzen hielt er aber auch Tugenden wie z. B. Teamfähigkeit für sehr wichtig. Zusammen mit dem Kollegium der Marienschule freute er sich über diese Auszeichnung und dankte allen für deren Einsatz und die Bereitschaft, sich auf die Arbeit auch mit außerschulischen Standorten einzulassen.

Danach folgten drei ausgewählte Schülerbeiträge, die von der Konrektorin Simone Hegger-Flatken moderiert wurden.

  1. Das Sozialpraktikum

Zunächst berichteten Corinna Abeln und Sarah Ostendorf aus dem Jahrgang sieben über ihre Erfahrungen bei der Jugendfeuerwehr Elsten und in der Kindertagesstätte. Das Sozialpraktikum ist ein neues Projekt, welches in diesem Schuljahr erstmalig anläuft. Die Schüler/innen des Jahrgangs sieben sind verpflichtet, im Laufe des Schuljahres 20 Stunden ehrenamtlich abzuleisten. Grundgedanke ist, als christliche Schule Kinder zum Ehrenamt zu motivieren. Auftakt dieser Veranstaltung war ein Markt der Möglichkeiten, bei dem die Jugendlichen sich über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren und erste Kontakte knüpfen konnten.

  1. Die Talentwerkstatt

Eine weitere Gruppe hatte sich in der Talentwerkstatt versucht. Hier berichteten einzelne Schüler/innen wie sie sich mit den Berufsbildern der Hauswirtschafterin, der Friseurin, des Tischlers und des Metallbauers über einen Zeitraum von drei Tagen intensiv zusammen mit der Kreishandwerkerschaft auseinandergesetzt haben. Alle Gruppen hatten an diesen Ausführungen sehr viel Spaß und haben viele neue und Erfahrungen mit genommen.

  1. Die Schülerfirma

Dieses Projekt, das begleitend zum Schulfach Wirtschaft läuft, wurde bereits im Februar vergangenen Jahres gegründet. Betreut wird es von der Wirtschaftslehrerin Maria Falter, die

 

 

 

wiederum von Herrn Haaf, Seniorexperte, unterstützt wird. Eine Firma, die einen kleinen Laden eigenverantwortlich mit Schulbedarfsartikeln führt und bei der ein jeder Schüler wie in einem richtigen Unternehmen seine Aufgabe hat. Anhand eines Organigramms erklärten die Schüler ihre Arbeitsbereiche innerhalb dieser Firma.

Nach dem musikalischen Beitrag „ The Entertainer“, gespielt von Anastasia Meijer(8d) am Klavier, dankte Christine Döpke nochmals dem Kollegium ganz herzlich. Berufsorientierung betrifft die ganze Schule und so darf an dieser Stelle, so die Schulleiterin, wohl von einem gelungenen Gemeinschaftsprodukt gesprochen werden, an dem alle hervorragend zusammengearbeitet haben. Für die sehr umfangreiche schriftliche Dokumentation erhielten Simone Hegger-Flatken und Katharina Kuster einen großen Blumenstrauß und auch den Helfern hinter den Kulissen, Hausmeister Matthias Loschke und Schulgärtnerin Melanie Otten wurde gedankt. Der „Versorgungscrew“, die für das leibliche Wohl auf dem anschließenden Imbiss sorgte, überreichte die Schulleiterin auch einen Blumenstrauß.

Bevor die Veranstaltung endete, meldete sich Kaplan Holger Ungruhe zu Wort. Er wollte, so wörtlich, der Schule auch eine Art Gütesiegel verleihen, und benannte die Kollegen Frank Nordlohne, Jürgen Müller und Simone Hegger-Flatken zu neuen Kommunionhelfern des Jahres 2013 in der Kirche.

Auf dem anschließenden Imbiss, den die Hauswirtschaftslehrerinnen beider Standorte Frau Dorissen, Frau Evers, Frau Lüske und Frau Neteler zusammen mit Schülerinnen ausgerichtet hatten, bestand genügend Gelegenheit zum Gespräch in lockerer Runde.

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